[Rezi] Damit du lebst von Josie Charles

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder ein Buch im Rahmen der #5weeks5books-Challenge beendet und möchte euch auch zu diesem Buch meine Meinung mitteilen. Ihr merkt die Challenge hat mich momentan voll im Griff und ich finde es echt toll, im Rahmen dieser, neue Bücher und Autorinnen kennen lernen zu können. Heute habe ich mit „Damit du lebst“ wieder ein Buch dabei, dass mich von Anfang bis Ende abgeholt hatte und auch jetzt Tage danach mich noch beschäftigt. Warum dies so ist erfahrt ihr wenn ihr weiter lest.  „[Rezi] Damit du lebst von Josie Charles“ weiterlesen

Ivan Romanovic – Black Heart Adventskalender

Hallo zusammen,

mein Name ist Ivan Romanovic und ich bin der heimliche Held der Geschichte. Zumindest wenn man bedenkt, wie viel Aufmerksamkeit Autorin Kim meinen Handlungssträngen widmet im Vergleich zu anderen.

Eigentlich sollte ich ja nur der Bruder werden. Der Bruder des Helden in strahlender Rüstung (ja, wir reden hier von meinem kleinen Bruder Alex und nein, ich weiß nicht, wieso sie auf die Idee gekommen ist, er wäre besser dafür geeignet als ich -> also beweise ich ihr jetzt das Gegenteil). Jedenfalls sehen wir uns echt ähnlich, aber während Alex seine Zeit gerne mit Lesen und historischen Fachbüchern verbringt, engagiere ich mich lieber politisch.

Ich bin Mitglied im Rat und – mal ganz unter uns gesagt – plane ich, ihn zu revolutionieren, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Die Regeln, die der kleine Rat vor Urzeiten aufgestellt hat, finde ich nämlich total bescheuert. Ich mein, mal ernsthaft: Wer glaubt denn bitte daran, dass sich Hexen und Wächter nicht ineinander verlieben, wenn sie ihre Träume miteinander teilen? Und sie dann damit zu bestrafen, nie wieder träumen zu können? Wie bestialisch ist das bitte?

Und nein – ich rede nicht nur so, weil unseren Eltern genau das widerfahren ist. Ich habe genug Beispiele in meiner heutigen Umgebung, von denen ich weiß, dass sie immer in Angst leben, entdeckt zu werden. Das finde ich absolut grausam.

Das Lösungswort für heute lautet: frohes

Also erhebe ich meine Stimme und genau das solltest auch du tun!

Mit den besten Grüßen
Ivan Romanovic
sexy Lehrer am Palast der Träume

(geschrieben von Kim Leopold)

Lieblingsszene Mikael

Guten Morgen ihr Lieben Leser,

Halbzeit bei dem Black Heart Adventskalender und wir hoffen ihr hattet bis dahin genauso viel Spaß dabei wie wir?? Heute haben wir unsere Lieblingsszenen von Mikael für euch mitgebracht. Und weil wir uns dachten, dass alleine unsere doch irgendwie nicht so spannend sind, haben wir die liebe Kim gefragt, welches denn ihre Lieblingsszene ist. Wir glauben diese Frage, war gar nicht so einfach für Kim. (:  Aber nach ein bisschen Zeit zum Überlegen hat sie uns ihre Lieblingsszene verraten. 

JustsomeBookstories: Hey Kim, würdest du unseren Lesern, deine Lieblingsszene  mit Mikael Verraten?

Kim: Na klar sehr gerne, aber welche nehme ich bloß. …hmmm, ich finde ja die ganz gut, wo er gefoltert wird. Ne, ich nehm die, wo… Ah, aber das spoilert zu sehr. 

Ihr steht Kim hat es sich nicht leicht gemacht. Ich Hoffe euch gefällt diese Szene genauso gut wie uns. 

Kim: 

„Also dann.“ Er räuspert sich unentschlossen. Ich spiele unsicher mit einer Haarsträhne und wünsche mir ein weiteres Mal, ich könnte ihn sehen. Manchmal ist es so schwer, zu hören, was jemand denkt. „Also dann“, wiederhole ich seine Worte. Er atmet tief ein, wieder aus, und macht dann: „Hm.“ „Hm?“ „Ich kann dich so nicht allein lassen“, stellt er leise lachend fest und greift nach meiner Hand. „Ich fühle mich grauenvoll. Das ist alles meine Schuld.“ Sein Daumen streichelt über meine Haut, und es fällt mir schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Er sendet so widersprüchliche Signale – es ist nicht einfach zu verstehen, was er wirklich will. „Ich habe heute ein paar wirklich dumme Dinge gesagt, Freya“, fährt er schließlich fort. „Du weißt, ich war noch nicht bereit zu heiraten, aber allmählich gewöhne ich mich an den Gedanken.“ Ich warte stumm ab, doch er fügt nichts mehr hinzu, auch wenn ich spüren kann, dass er längst nicht alles gesagt hat, was er sagen möchte. Stattdessen wird der Griff um meine Hand für einen Moment stärker, bevor er sie schließlich wieder freigibt. „Schlaf schön, meine Braut“, flüstert er schließlich und sendet mein Herz damit auf Höhenflüge. Als seine Lippen dann auch noch meine Wange berühren, wird mir schwindelig. Ich schließe die Augen, lehne mich in seine Berührung, die viel zu schnell vorbei ist, und lege eine Hand auf mein rasendes Herz. „Gute Nacht“, wispere ich heiser und lausche seinen Schritten, wie sie auf dem Flur verklingen.

Illustration von Yvonne von Allmen

Tanja:  

„Du erinnerst dich doch noch an meine Schwester, oder?“ „Aurora?“ Sie setzt sich aufs Bett, um mir in Ruhe zuzuhören. Überrascht davon, dass sie sich den Namen gemerkt hat, atme ich aus und lehne mich gegen die Wand. Zum Sitzen bin ich zu unruhig. „Aurora war eine dieser Frauen, die immer gelacht hat“, erkläre ich ihr. „Auch, als sie blind geworden ist. Sie hat immer versucht, die Sonnenseiten des Lebens zu sehen. Es lief gut für sie. Trotz ihrer Erkrankung bekam sie irgendwann eine Anstellung in der Küche des Hofs. Und eines Tages kam sie nach Hause und lachte nicht mehr.“ Ich erinnere mich noch genau daran, wie sie durch die Tür trat und es sich anfühlte, als wäre die Sonne in ihrem Herzen gestorben. „So habe ich sie noch nie erlebt. Ich habe sie gefragt, was passiert sei, aber sie wollte nicht darüber reden. Irgendwann, ein paar Tage später, habe ich sie am Hof besucht, weil sie ihr Brot vergessen hatte. Und da habe ich gesehen, wie dieses … dieses Schwein …“ Mir fällt das Reden plötzlich schwer. Was geschehen ist, ist so entsetzlich, dass ich es nicht aussprechen kann. Aber das muss ich auch nicht. Freya sieht aus, als wüsste sie, was ich versuche, ihr zu erzählen.

Jessie

Ein Ruck reißt mich zu Boden. Dumpfe Schmerzen jagen durchmeinen Oberarm, und mein Eimer fällt mit einem lauten Poltern zu Boden. »Oh nein, entschuldige bitte.« Eine angenehme Stimme füllt mein Ohr, während ich mich aufrichte. »Habe ich dir weh getan?« Ich schüttle den Kopf und reibe meinen Oberarm. Die Stimme ist tief und männlich, und ich würde gerne das Gesicht dazu sehen. Ich kenne den Mann nicht. Aber jemand, der klingt wie er, muss einfach hübsch sein. »Es geht schon«, murmle ich verlegen. »Ich«, setzt der Mann an und scharrt mit den Füßen. Mir wird bewusst, dass mein Anblick ihn nervös machen muss, also schließe ich die Augen. »Ich bin Mikael«, stellt er sich plötzlich vor.

Verwundert öffne ich die Augen wieder, obwohl ich ihn sowieso nicht sehen kann. Wieso läuft er nicht weg? Wieso bleibt er hier und stellt sich vor? Hat er keine Angst vor einem Krüppel wie mir? »Freya«,erwidere ich schüchtern und erstarre, als er nach meiner Hand greift. Seine Finger sind schlank und lang, die Haut weich und trocken. Sein Griff verleiht mir ein merkwürdiges Gefühl von Sicherheit, und als ich dann noch seine zarten Lippen auf meinem Handrücken spüre, ist es um mich geschehen. Noch nie hat sich ein Mann die Mühe gemacht, sich mir vernünftig vorzustellen, geschweige denn,mir einen Handkuss zu geben. Für alle anderen bin ich nicht viel besser als Garall, der mit seinem fehlenden Bein ein noch größerer Krüppel ist. »Du bist nicht von hier«, stelle ich fest, während er sich wieder von mir löst. »Ich …ich erkenne deine Stimme nicht.« »Du hast gute Ohren. Ich bin aus Christiania«,antwortet er. Seine Stimme entfernt sich kurz. Er hebt den Eimer auf, bemerke ich verblüfft. Ohne seine Hilfe hätte ich mich auf den Boden hocken und jeden Zentimeter absuchen müssen, bis ich den Eimer wiedergefunden hätte. Und dann hätte ich vielleicht die Orientierung verloren und wäre noch weiter umhergeirrt. Plötzlich spüre ich seine Hand an meinem Ellbogen. Zögernd warteter darauf, dass ich ihm die Erlaubnis gebe, mich zu begleiten. Mein Herz klopft schneller, während ich die Kontrolle in seine Hände übergebe und mich von ihm zum Brunnen leiten lasse.

»Was verschlägt dich hierher?«, frage ich ihn, um mich von meiner Aufregung abzulenken. »Der Dienst am königlichen Hof.« Seine Stimme ist genau die richtige Mischung aus sanft und männlich. Wenn ich mir den Menschen dazu vorstelle, sehe ich einen hochgewachsenen, schlanken Mann, ein paar Jahre älter als ich vielleicht. Mit blondem Haar und blauen Augen, wie das hier im Norden so üblich ist. Wie blondes Haar aussieht, weiß ich nicht. Ich weiß nur,wie es sich anfühlt, wenn ich meine eigenen Haare bürste und flechte. »Du kennst den König?«, frage ich aufgeregt. Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der dem Hof so nah war. »Ist es wahr, was man über ihn sagt?« Erlässt meinen Ellbogen kurz los, um den Eimer mit Wasser zu füllen, bevor er mir wieder seine Führung anbietet, um mich zurück zum Haus zu bringen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich nicht die erste Blinde bin, die er führt. Erwirkt erfahren, was das angeht. »Hm«, macht Mikael belustigt. »Was sagt man denn über ihn?« »Du weißt schon.« Verlegen beiße ich mir auf die Unterlippe.Hätte ich doch bloß nicht von dem Thema angefangen. Jetzt denkt er, ich bin eins von diesen Klatschweibern. »Man sagt, er wäre … geistig nicht ganz beisammen.« »Ich wusste nicht, dass sein Zustand sich schon so weit herumgesprochen hat.« Mikael spricht in gedämpftem Ton weiter: »Seine Verwalter haben mich hergeschickt, um nach jemandem zu suchen, der ihm vielleicht helfen kann.« »Bei uns?« Erstaunt horche ich auf und gehe die Menschen des Dorfes in Gedanken durch. Die Einzige, die Krankheiten heilen kann, würde diese Grenze niemals überschreiten. Es ist unmöglich, dass er am Hof von ihr gehört hat.»Vielleicht fällt dir jemand ein.« Er bleibt stehen. »Mir ist gerade klargeworden, dass ich keine Ahnung habe, wo ich dich hinführen soll.« »Es ist das rote Haus«, erwidere ich und unterdrücke ein Lächeln. Meinetwegen hätte e rmich gerne noch ein bisschen länger durchs Dorf führen können. »Mutter hat es rot gestrichen, damit ich immer weiß, wie ich unser Haus beschreiben soll.«»Das hört sich nach einer sehr lieben Mutter an«, antwortet er ernst und führt mich zur Haustür. Er stellt den Eimer ab, bevor er nach meiner Hand greift. »Es hat mich sehr gefreut, dich kennenzulernen, Freya.« Freude durchströmt meinen Körper, weil ich spüre, dass er seine Worte ehrlich meint. Auf meinen Lippen breitet sich ein Lächeln aus. »Die Freude ist ganz meinerseits, Mikael.«


Und wieder haben wir total unterschiedliche Stellen aus den Büchern herausgesucht und ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wir unterschiedlich wir alle die Geschichten auffassen und in unserem Kopf verarbeiten. 

Hier haben wir das Lösungswort für euch : ein

So nun wünschen wir euch einen schönen 12. Dezember und freuen uns auf eure Kommentare. 

-Tanja und Jessie 

Mikael – Held oder Bösewicht?

Ihr lieben,

ich möchte euch heute etwas über Mikael erzählen.  Für mich stellt sich bei diesem Charakter nach jedem Band, die frage was denn nun? 

Bist du der strahlende Prinz auf deinem weißen Pferd oder doch der Böse auf dem Schwarzen Gaul.   Aber was ich weiß ist :

Mikael ist  aus Christiania, arbeitet für den König, sein Pferd heißt Saga.  Er ist fürsorglich und zu gleich geheimnisvoll.  Er hat viele Päckchen, die er zu tragen hat. Er ist ein Kämpfer und natürlich ein Wächter. 

Er hat blaue Augen und dazu passend dunkle Haare.  Und ehrlich: durch seine Größe ist er der Perfekte Wächter. So gut wie jede Frau würde bei diesem Mann dahinschmelzen. Er ist ein echter Kavalier und zu gleich der perfekte Bad Boy.  Mal unter uns: Wünschen wir uns nicht alle einen starken, klugen und hilfsbereiten Bad Boy?  

ich wünsche mir endlich Erlösung um das Mysterium Mikael. Hoffentlich erfährt man bald, ob er Held oder doch der Bösewicht der Gesichte ist. 

Ich für meinen Teil bin nach wie vor von Mikael fasziniert.

  Ihr möchtet euch selbst ein Bild von Mikael machen? Dann nur zu – hier findet ihr den passenden Link: 

Black Heart – Episode 01: Ein Märchen von Gut und Böse (Fantasy-Reihe)

https://www.amazon.de/Black-Heart-Märchen-Urban-Fantasy-ebook/dp/B075Z7W7PV/ref=sr_1_12?ie=UTF8&qid=1544452434&sr=8-12&keywords=kim+leopold

und nun das 10 Lösungswort =) :  UND 

Eure Tanja 

Wenn du mich sehen könntest – von Jessica Winter

Meine Lieben,

wie ihr bei Jessies Beiträgen sehen konntet, nehmen wir bei der 5 Wochen 5 Bücher Challenge  teil.  Ich liebe diese Challenge, nicht wegen den Gewinnen, sondern viel mehr weil ich immer wieder tolle Bücher entdecke die ich mit Sicherheit so niemals gelesen hätte.  Jetzt habe ich mir vorgenommen euch zwar von der Geschichte zu erzählen, aber nicht zu Spoilern.  Also wünsche ich euch viel Spaß meinen Artikel über Nate und Lexi zu lesen. 

So auch dieses. 

Ich bin vollkommen fasziniert von der Geschichte um Lexi und Nate in der es um so vieles mehr geht als nur darum jemanden kennenzulernen und sich zu verlieben.   Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und ich bin mehr als glücklich mit dem Ausgang der Geschichte denn es entwickelte sich in eine Richtung die mir keinesfalls zugesagt hätte. Besonders berührt hat mich Lexi ,wie stark , mutig und lebensfroh sie ist trotz ihrer nicht gerade kleinen Problemen.  

 Ich habe mich hier für das  Hörbuch entschieden. Das Hörbuch wird im Wechsel zwischen der Sicht von Nate und Lexi gelesen. Die Sicht aus Nate wird von Bastian Korn gelesen und die Sicht von Lexi wird von Carolin Sophie Göbel gelesen. Beide lesen die Geschichte absolut überzeugend. Die Geschichte wirkt nach und stärkt einen für Menschen mit Handicaps, die vielleicht nicht schlimm erscheinen, Verständnis zu fühlen. Gerade durch Lexi, die Protagonistin, gewinnt man viele Einblicke, die mich schon auch bestürzt machten und vor allem mein Einfühlungsvermögen wachsen ließen.  Außerdem ist sie Humorvoll, ereignisreich und natürlich Romantisch. An manchen stellen hätte es zwar mit der Dramatik nicht ganz so übertreiben müssen, aber man kann über sie hinwegsehen. 

Klappentext: 

Könntest du lernen, dein Leben durch die Augen eines anderen zu sehen? 

Der sechsundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht. 

Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren, jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf. Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte.

Wer auf Geschichte mit dem Herz und Verstand steht, dem wird diese Story gefallen. Sie zeigt das man im Leben sein Schicksal annehmen lernen kann und immer was gutes daraus  machen kann, wenn man es zulässt.  Es ist eine sehr emotionalen und trotzdem nicht lebensfremde Geschichte.   Die einem Lehrt das leben nicht auf Äußerlichkeiten zu reduzieren sondern auch kleinigkeiten und das was man hat zu genießen.  Ich kann sie nur empfehlen und bin froh sie mir angehört zu haben.

Eure Tanja  

[Rezi] P.S. Du fehlst mir von Hannah Siebern

Hallo ihr Lieben, 

ich habe das nächste Buch im Rahmen der #5weeks5books-Challenge durch gelesen und weil ich irgendwie momentan in Rezi-Laune bin, kommt hier schon die nächste für euch. Dieses mal geht es um das Buch „P.S. Du fehlst mir“ von Hannah Siebern und irgendwie habe ich mir bisher nur Bücher ausgesucht, die meinen Taschentücher Verschleiß in die Höhe treiben und mich auf Gefühlsachterbahnen schicken. 

Klappentext:

Stell dir vor, du hast die Liebe deines Lebens verloren und weißt nichts davon.

Zwei Jahre ist es her, seit Noah Sarah das letzte Malgesehen hat. Zwei Jahre, in denen sie einander nur Briefe schreiben konnten, umsich ihre Liebe zu versichern. Doch als Noah zurückkehrt, erwartet ihn eineböse Überraschung. Sarah ist weggezogen und als er sie endlich findet, sieht ersie mit einem anderen.

Was ist passiert? Hat sie ihn all die Zeit belogen?Oder ist das Ganze nur ein riesiges Missverständnis?

Erste Zeile:

30.06.16

Lieber Noah,

ich weiß, dass ich dir nicht schreiben darf, aber ich tue es trotzdem.

Inhalt und meine Meinung:

Diese Rezension wird definitiv anders als alle anderen, die ich jemals geschrieben habe, denn sobald ich versuche den Inhalt des Buches wiederzugeben, dann braucht ihr das Buch gar nicht mehr zu lesen, weil egal was ich schreibe – ich würde euch spoilern und das will ich einfach nicht.

Noah ein Junge aus „schlechtem“ Hause und die Pfarrers Tochter Sarah, der alles gelingt was sie anfasst, sind ein Paar. Doch durch einen schlechten Einfluss kommt er auf die falsche Bahn und der Tag kommt, an dem die beiden getrennt werden. Die einzige Kontaktmöglichkeit für beide sind liebevolle und berührende Briefe, bei denen man aber auch nicht sicher sein kann, dass diese wirklich ankommen. Beide warten sehnsüchtig darauf, dass die zwei Jahre endlich vorüber gehen und sie sich endlich wieder nahe sein können. Doch an dem Tag als Noah endlich wieder zu Hause ist kommt es ganz anders.

Viel mehr kann ich euch auch schon inhaltlich nicht mehr verraten, denn wie schon gesagt alles andere würde euch spoilern.

Das Buch ist im Wechsel der Charaktere geschrieben, sodass man einen schönen Einblick in die Gefühlswelten, des jeweiligen bekommt. Auch der Titel „P.S. Du fehlst mir“ zieht sich durch das ganze Buch, denn genau damit enden immer die liebevollen und intimen Briefe, die sich ebenfalls durch das ganze Buch ziehen. Es lässt sich super lesen und man macht echt eine Gefühlsachterbahn durch, denn jede Zeile löst so viele Emotionen aus, dass ich teilweise nicht mehr weiterlesen wollte. Aber durch die ganzen Wendungen musste ich einfach weiterlesen, weil mein Kopfkino immer angeschaltet war und sich überlegt hat wie es weiter gehen könnte. In manchen Situation hatte mein Kopf Recht,aber bei den Meisten war ich total auf der falschen Spur und teilweise echt überrascht.

Der Schreibstil von Hannah Siebern ist flüssig und macht das Lesen echt leicht, somit konnte ich das Buch relativ schnell und ohne Probleme durchlesen.

Ich kann euch das Buch echt nur ans Herz legen und ihr bekommt definitiv eine Leseempfehlung von mir, aber achtet darauf, dass ihr genug Taschentücher in Greifweite habt, denn ihr werdet sie brauchen.

Kennt ihr die Autorin?? Könnt ihr andere Bücher von ihr empfehlen?? 

-Jessie 

[Rezi] Leon & Noelle Ein Leuchten im Nebel von Julia Zieschang

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch dabei. Auf Facebook läuft momentan die #5weeks5books-Challenge und an dieser versuche ich erfolgreich teilzunehmen um mal wieder neue Bücher und Autoren zu entdecken. Das erste Buch der Challenge habe ich bereits durch gelesen und dieses hat mich so bewegt, dass ich euch einfach eine Rezension schreiben muss um die Gedanken in meinem Kopf zu ordnen. Wer das Buch bereits kennt, weiß vielleicht was ich damit meine, für alle anderen versuche ich nun Spoilerfrei meine Gedanken aufzuschreiben.

Klappentext:

Kann eine neue Liebe alte Wunden heilen?

Die 18-jährige Elle verlässt nach ihrem Schulabschluss fluchtartig ihre Heimat, um in der Großstadt ein Studium zu beginnen. Doch die Vergangenheit hinter sich zu lassen, fällt ihr schwer. An ihrem ersten Tag in Berlin wird sie im Park von Leon angesprochen. Er erklärt ihr, dass er sich vorgenommen hat, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Und die traurig wirkende Elle aufzuheitern scheint ihm die perfekte Gelegenheit dafür zu sein. Obwohl Elle zunächst abweisend reagiert, kommen die beiden ins Gespräch und treffen sich schließlich erneut. Während Elle versucht, ihrer Vergangenheit zu entfliehen, weckt Leon in ihr Gefühle, von denen sie glaubte, sie niemals wieder empfinden zu können. Doch auch Leon verbirgt etwas vor ihr, das ihre Beziehung zerstören könnte …

Erste Zeile: 01. Oktober 2016, 17:32

Raus. Ich muss hier raus, oder es wird mich ersticken, war alles, woran ich denken konnte.

Inhalt und meine Meinung:

Noelle (Elle) flüchtet vor ihrer Vergangenheit von München nach Berlin. Dort lernt sie an ihrem ersten Tag Leon in einem Park kennen.

Leon hat sich vorgenommen jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen und an diesem Tag setzt er sich in den Kopf, dass seine Gute Tat für heute, das aufheitern dieses traurigen Mädchens ist.

Elle ist unentschlossen und weißt Leon erst zurück, doch ihre Emotionen und Gefühle gewinnen die Oberhand und so verbringt sie ihren ersten Tag in Berlin mit Leon und zeitweise kommt sogar eine Elle zum Vorschein, die nicht mit dieser großen Schuld leben muss.

Doch ihre Schuldgefühle holen sie immer wieder ein und auch Leon hat ein Geheimnis mit dem er Leben muss, sich aber nicht sicher ist ob er das kann.

Nach und Nach gewinnt Leon das Vertrauen von Elle und beide merken Schnell, dass da große Gefühle mit im Spiel sind.

Elle macht sich immerwährend Vorwürfe, weil sie ihre kleine Schwester, Hannah, in München zurück gelassen hat, doch sie kann ihr nicht in die Augen schauen, ohne von Schuldgefühlen aufgefressen zu werden.

Leon merkt, das Elle in der Vergangenheit lebt und setzt alles daran ihr zu helfen, als Elle sich ihm anvertraut und zum ersten Mal über das Geschehene spricht wird sie auch von Leon, durch einen ganz dummen Zufall schwer verletzt. Sie spielt sogar mit dem Gedanken, allem ein Ende zu setzen, was sie mehr erschreckt als alles andere.

Leon gibt nicht kampflos auf und versucht Elle alles zu erklären, er kann diese Frau nicht einfach gehen lassen.

Ob Leon und Elle ihr Happy End bekommen, verrate ich hier natürlich nicht, denn ihr sollt das Buch ja schließlich selbst lesen. (:

Ich habe wirklich noch nie bei einem Buch am Anfang schon so geheult wie bei diesem. Eigentlich war das Buch eine Achterbahn der Gefühle, ich habe geschwankt zwischen lachen und weinen und wollte auf der einen Seite, dass das Buch schnell endet, damit ich endlich weiß wie es ausgeht und auf der anderen Seite wollte ich das es nie endet.

Leon & Noelle war mein erstes Buch von Julia Zieschang, aber ich denke es war nicht das letzte, denn ihr Schreibstil gefällt mir echt sehr gut und bei jedem Satz fühlt man die Emotionen welche die Autorin in dieses Buch gelegt hat. Ich habe dieses Jahr definitiv einiges gelesen, aber kaum ein Buch hat mich so sehr beschäftigt, auch danach, wie dieses.

Besonders eine Szene lässt mich einfach nicht los und deshalb möchte ich sie hier mit euch teilen.  Und habe mir deshalb das Zitat schon raus geschrieben und werde es definitiv noch irgendwo schriftlich festhalten wo ich es immer wieder durchlesen kann, denn in diesen Worten liegt so viel Wahrheit, meiner Meinung nach.

Weißt du, was ich glaube, weshalb Leben rückwärts Nebel ist? > …. > Weil Erinnerungen wie ein undurchdringlicher Nebel sind. Stunden, Tage, Wochen, manchmal sogar ganze Jahre, verblassen, und nur die leuchtendsten Erinnerungen brennen sich ihren Weg in dein Gedächtnis. Ein heller Stern am schwarzen Firmament des Vergessens. Diese leuchtenden Momente sind es, die es schaffen, den Nebel des Vergessens zu durchdringen. Nur leider können wir uns nicht aussuchen, ob unser Nebel nur von schönen Erinnerungssternen durchbrochen wird oder von einer lodernden, qualvollen Flamme. < …. > Sie blendet dich und hindert dich daran, noch etwas anderes zu sehen. Aber wenn du dich von der Flamme abwendest und dich umsiehst, wirst du erstaunt sein, wie viele Sterne dich umgeben. Aus wie vielen hellen Lichtpunkten deine Erinnerungen bestehen. Entscheide dich für die schönen Momente, für die Sterne in deinem Leben und lass dich nicht länger von der Flamme blenden. Es ist okay, ab und zu in den Nebel abzutauchen, aber danach musst du vorwärts aus dem Nebel herausschreiten und aus ihm ein Leben machen.

Kennt ihr die Bücher von Julia Zieschau, wenn ja welche könnt ihr mir empfehlen??

 

-Jessie

 

 

 

Black Heart Adventskalender- Lieblingsszene

Meine Lieben Leser,

heute haben wir schon den 03.12.2018. Ist es für euch  auch erschreckend schnell Dezember geworden? Ich habe das Gefühl das ich noch soviel bis Weihnachten erledigen muss.

Nun gut, hier haben wir unsere Lieblingsszene mit Hayet für euch mal auf geschrieben.

Tanja: 

  • Ich öffne die Augen und bin geblendet von Sonnenlicht. Schnell schirme sie mit einer Hand ab und richte mich auf. Wildblumen, soweit das Auge reicht. Wie bin ich hierhergekommen? Ich stehe auf und staune über das rote Sommerkleid, welches ich trage. Es hat dünne Trägerchen und einen knielangen Rock, und ich kenne es nicht. Verwirrt schaue ich mich um, doch um mich herum ist wirklich nichts als diese Blumenwiese und flaches Land. Weit und breit sind keine Häuser zu sehen. Wo bin ich? Und wie komme ich hier wieder weg? Mein Herz beginnt unwillkürlich schneller zu schlagen, als mir bewusst wird, dass ich in einer Falle sitze. Einer wunderschönen zwar, aber dennoch ist es eine Falle. Der Himmel verdüstert sich. Wo eben noch Sonne war, hängen plötzlich schwere Regenwolken und warten darauf, ihre Last auf mich fallen zu lassen. Ich wähle eine Richtung und laufe los. Hierzu bleiben wäre in jedem Fall die falsche Entscheidung. Hinter mir kracht es. Mein Herz macht einen Satz, und ich wäre beinahe über meine eigenen Füße gestolpert, weil ich denke, dass der Blitz hinter mir eingeschlagen hat. Instinktiv drehe ich mich um und sehe plötzlich einen Mann auf der Wiese stehen. Verwirrt bleibe ich stehen und beobachte, wie der Mann sich ebenso irritiert umschaut wie ich vor wenigen Augenblicken. Sein Blick bleibt an mir hängen. Er denkt nicht lange darüber nach, sondern kommt sofort zu mir. Ich habe kaum Zeit, seine Erscheinung aufzunehmen, da steht er schon zwei Meter vor mir. Blue Jeans, ein schwarzes T-Shirt, blondes, zerzaustes Haar und eine dicke Brille. „Wer bist du?“, fordert er zu wissen. „Was machen wir hier? Hast du mich hierhergeholt?“ „Äh?“, mache ich nicht besonders intelligent. „Äh?“, wiederholt er und fährt sich über den Nacken. „Du bist doch eine Hexe, oder nicht?“ Ich verschränke die Arme vor der Brust. Was auch immer das hier wird, ich verrate ihm besser nicht zu viel über mich. „Und du? Bist du ein Wächter?“, entgegne ich also. Er verengt die blauen Augen zu Schlitzen und macht einen Schritt auf mich zu, dann noch einen und noch einen, bis er ganz dicht vor mir steht und ich aufschauen muss, um ihm ins Gesicht zu blicken. Am liebsten wäre ich zurückgewichen, aber ich zwinge mich dazu, stehen zu bleiben. Er soll bloß nicht glauben, ich hätte Angst vor ihm. „Warum hast du mich hierhergebracht?“, knurrt er beinahe. Ich kopiere seine Mimik. „Dasselbe könnte ich dich fragen.“ Es kracht ein weiteres Mal. Der Mann fährt herum. Als ich an ihm vorbeiblicke, sehe ich, woher das Krachen kam. „Ist das …“ „LAUF!“, brüllt er und fasst meine Hand.Mit einem Ruck reißt er mich herum und wir rennen über die Wiese. Ich hechte hinter ihm her und traue mich nicht zurückzuschauen. Wenn das gera- „AHHHHHHH!“ Plötzlich ist der Boden unter meinen Füßen weg. Der Sturz geht schnell, aber doch nicht schnell genug. Ich nehme durchaus wahr, dass ich auf einmal von Hochhäusern umgeben bin. Glasfassaden rauschen an mir vorbei, bis ich in ein schwarzes Loch falle.

Jessie: 

  • In Mamans braunen Augen blitzt die Nervosität auf. „Du musst … du musst“, stottert sie aufgewühlt. Mir wird klar, dass sie nicht enttäuscht von mir ist. Das ist keine Wut, das ist Verwirrung, weil sie etwas gesehen hat. Den Ausdruck kenne ich. Ich springe auf und schiebe sie zum Sofa. „Setz dich erst mal, Maman. Ich mach dir einen Tee.“ „Nein, nein, dafür ist keine Zeit.“ Sie winkt unwirsch ab. „Du musst sofort gehen. Bei der Église Saint André wartet eine Aufgabe auf dich.“ „Auf mich?“, frage ich unsicher nach. Sie hatte noch nie eine Vision, die mich betraf. Wir sind immer davon ausgegangen, dass es daran liegt, dass ich eine Black Heart bin. „Nun los!“, fährt sie mich an, bevor sie sich erschöpft auf das Sofa fallen lässt. Ich packe meine wichtigsten Sachen in meine Handtasche und ziehe mich warm an, bevor ich den Wohnwagen verlasse und mir unser rostiges Fahrrad schnappe, um damit zur Kirche zu fahren. Unterwegs rätsle ich, welche Aufgabe dort auf mich warten könnte, aber ich habe keine Ahnung. Wenn Maman mehr gewusst hätte, hätte sie es mir sicher erzählt. Sie hätte mich gewarnt, wenn es gefährlich wäre. Oder? Vor der Kirche stelle ich das Fahrrad ab und eile zum Haupteingang, der um diese Uhrzeit allerdings schon abgeschlossen ist. Ratlos trete ich zurück und schaue mich um. Auf dem Platz vor der Kirche ist nicht viel los. Bei der Kälte bleiben die Menschen lieber zu Hause. Ich fröstle und laufe ein paar Schritte, bis ich im Augenwinkel plötzlich einen Schatten bemerke. Nein, keinen Schatten. Da sitzt ein Mensch, dicht an die Kirchenmauer gedrängt. Angespannt halte ich den Atem an und denke darüber nach, ob ich nachsehen soll. Ist das meine grandiose Aufgabe? Einen Bettler ansprechen? Und dann? Weil sich aber auch zwei Minuten später immer noch keine andere Möglichkeit ergeben hat, gehe ich schließlich auf den Schatten zu. Bei näherer Betrachtung stelle ich fest, dass es sich bei dem Menschen um eine Frau mit schwarzem Haar handelt. Sie trägt einen dunklen Wollmantel über einem Kleid und einer zerrissenen, schwarzen Strumpfhose. In den Händen hält sie etwas, was auf den ersten Blick aussieht wie eine dieser Gebetsketten –auf den zweiten Blick sehe ich aber, dass die Kette aus glattem Leder ist. Den Anhänger der Kette hält sie mit ihrer Faust umschlossen. „Hallo“, begrüße ich sie. Sie murmelt etwas, aber ich stelle schnell fest, dass sie nicht mich damit meint. Es ist mehr ein Singsang von Worten, der davon zeugt, dass sie unter Schock stehen muss. Ich gehe vor ihr auf die Knie, vorsichtig, um das arme Mädchen nicht zu verschrecken. „Hallo“, wiederhole ich sanft. So nah vor ihr entdecke ich eine pinke Strähne in ihrem Haar. Und ist das getrocknetes Blut an ihren Händen? „Mein Name ist Hayet. Wer bist du?“ Sie verstummt und blickt auf. Ein blasses Gesicht, grüne Augen mit tiefen Schatten darunter, aufgesprungene Lippen und ein blauer Fleck auf ihrer Wange. Ich schlucke. Sie sieht mehr tot als lebendig aus. „Wie heißt du?“, frage ich sie leise. Sie blinzelt und schreckt zurück, als würde sie mich erst jetzt richtig wahrnehmen. „Schon gut, schon gut.“ Ich hebe eine Hand. „Ich tu dir nichts. Ich will dir helfen.“ Sie öffnet die Lippen, doch es kommt nichts hervor. „Ich bin neunzehn, und ich bin Schaustellerin. Hier, im Cirque de la Sorcellerie. Weißt du, ich mache dort immer ganz tolle Kräutertees. Gerade habe ich eine Mischung mit Johanniskraut hergestellt. Das wirkt beruhigend“, plappere ich weiter. „Vielleicht ist das genau der richtige Tee für dich. Ich will dir helfen.“ Ich lege meine Hand auf ihre und wäre beinahe zurückgezuckt. „Du bist eine Hexe“, stelle ich fest, als das warme Gefühl wie ein Stromstoß durch meinen Körper jagt. Sie schüttelt vehement mit dem Kopf. „Aber du weißt es nicht“, schließe ich daraus. „Ich bin genau wie du. Das spürst du doch, oder?“ Jetzt hebt sie aufmerksam ihren Blick und schaut auf unsere Hände, die durch ein warmes Gefühl verbunden sind. Sie lässt ihre Kette fallen und ergreift meine Hand mit beiden Händen. „Was hat das zu bedeuten?“, krächzt sie heiser. „Das erkläre ich dir bei einer Tasse Tee.“ Ich drücke ihre Hände, bevor ich sie loslasse und das Amulett aufhebe. Es ist ein zerbrochener Lebensbaum, ein Schmuckstück, das oft zum Schutz angefertigt wird. Was auch immer geschehen ist, der Zauber muss freigesetzt worden sein. Vielleicht steht sie deshalb unter Schock. „Ich nehme dich mit zu meinen Leuten. Die sind alle wie du und ich, und dort bist du in Sicherheit.“ Die junge Frau nickt und lässt sich von mir hoch helfen. Sie ist dünn und klein und humpelt, als hätte sie sich den Fuß verletzt. „Sagst du mir, wie du heißt?“, frage ich sie noch einmal. „Azalea“, flüstert sie. „Mein Name ist Azalea.“

Wir hoffen, wir konnten euch ein wenig Neugierig machen. Dann folgt doch einfach unserem Adventskalender, es gibt auch was zu Gewinnen. =)

  • Black Heart – Band 01: Ein Märchen von Gut und Böse (Urban Fantasy Serie)
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Hier Wort Nummer drei:  des

 

eure Tanja & Jessie

 

Black Heart Adventskalender – Interview mit Hayet – Tag 2

Hallo ihr Lieben, 

dank unseres Connections zur Schulleitung des Palasts der Träume, hatte ich die Chance der lieben Hayet ein paar Fragen zu stellen, die sie auch gerne beantwortet hat. Ich hoffe ihr freut euch darüber, nachdem ihr gestern ja schon einen Einblick über Hayet von Tanja bekommen habt. Nun aber erstmal los mit dem Interview:

 

Wie war es für dich im Cirque de la Sorcellerie zu leben??

 

Ich kenne mein Leben nicht anders. Aber besonders die letzten Jahre waren schon schwierig, da ich eine Black Heart bin und somit nicht zaubern kann. Zoe und ich haben immer geplant, irgendwann den Cirque zu verlassen.

 

War es schwer, unter so vielen Hexen und Wächtern zu leben, ohne zaubern zu können??

 

Sehr. Black Hearts sind sozusagen die Verstoßenen unserer Gesellschaft. Wer als Tochter einer Hexe nicht zaubern kann, ist weniger wert.

 

Was war dein erster Gedanke, als du Azalea das erste Mal gesehen hast??

 

Hm, ich weiß es gar nicht mehr so genau. Ich schätze, ich war überrascht, weil sie meine Aufgabe sein sollte. Aber wir alle wissen ja, das Schicksal hat                 sonderbare Wege – also stellt man es auch nicht in Frage.

 

Wie fandest du den Rat von Maman, mit ihr in den Palast der Träume zu gehen??

 

Ich hab nicht damit gerechnet und war ehrlich gesagt etwas nervös, an eine Schule zu reisen, an der Hexen und Wächter unterrichtet werden. Aber Maman hatte schon immer gute Gründe für ihren Rat. Also wird sich am Ende sicher alles fügen.

 

Warst du froh, als Zoe beschlossen hat, euch zu begleiten??

 

Ja, sehr! Ohne meine beste Freundin hätte ich echt nicht gewusst, wohin mit mir. Sie ist mir immer eine sehr große Stütze, wenn ich mich nicht mehr zugehörig fühle.

 

Wie war es für dich, plötzlich im Palast zu sein??

 

Aufregend. Ich hätte nicht gedacht, das jemals sagen zu können, aber der Palast hat sich schnell zu einem neuen Zuhause geformt. Die Bibliothek und nicht zuletzt die neuen Freundschaften haben mir viel gegeben.

 

Hast du dort Angst um dich und deine Freunde??

 

Eigentlich nicht. Ich fühle mich sicher hinter den alten Mauern. Immerhin werden wir doch von Hexen und Wächtern beschützt – was kann da schon groß passieren?

 

Wie ist das Leben im Palast für dich??

 

Sehr angenehm. Ich habe nicht so viel Unterricht wie die anderen – aber ich bin da etwas auf der Spur, dass mein Leben vielleicht für immer verändern könnte. Nicht nur meins, sondern das, aller Black Hearts. Aber mehr kann ich leider noch nicht erzählen, dafür muss ich noch ein paar Forschungen mehr anstellen.

 

Vermisst du den Cirque de la Sorcellerie??

 

Ich vermisse Maman manchmal, aber Zoe und Yanis sind ja bei mir. Das sind die einzigen drei Menschen aus dem Cirque, die mir wirklich viel bedeuten.

 

Was würdest du an der Geschichte ändern, wenn du könntest??

 

Hm, ich glaube, ich würde mehr Zeit mit Moose verbringen wollen – immerhin bin ich immer noch nicht dahinter gestiegen, wieso wir unsere Träume miteinander teilen.

Vielen lieben Dank liebe Hayet für das Beantworten der Fragen. ♥

 

Der zweite Teil des Satzes lautet übrigens: Schulleitung

 

So, wer nun  das ganze Interview gelesen hat und hier angekommen ist, für den habe ich noch eine kleine Überraschung. Da wir heute alle die erste Kerze auf unserem Adventskranz anzünden dürfen, darf ich ein E-Book ersten Teil von Black Heart – Ein Märchen von Gut und Böse an euch verlosen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen müsst ihr einfach einen lieben Kommentar hinterlassen, was ihr schreibt ist eigentlich egal, jeder Kommentar nimmt automatisch teil, außer ihr schreibt dazu, dass ihr nicht teilnehmen wollt.

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 05. Dezember. 2018 um 23:59 Uhr und der/der Gewinner/in wird dann von mir per E-Mail benachrichtigt und darf sich dann bei Kim melden, damit er seinen Gewinn auch bekommt.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen 1. Advent und weiterhin viel Spaß beim Adventskalender ♥

 

-Jessie

 

Black Heart Advenskalender – Charakter Vorstellung

Ihr lieben,

heute startet der Black Heart Adventskalender Wir haben uns mit anderen Bloggern zusammen getan und dürfen euch  24 Türchen präsentieren.  Folgt also einfach dem Banner und dem „Black Heart Adventskalender“ und lasst euch überraschen. Wir haben uns viele tolle Sachen für euch einfallen gelassen.  Nun fangen wir mit Türchen Nummer eins an.

Mit jedem Türchen gibt es ein Wort. Am Ende habt ihr also die Chance mit dem Lösungssatz an der großen Verlosung teil zunehmen.

Heute stellen wir euch eine Junge Dame vor, die sich während des Lesen total in unser Herz geschlichen hat.

Hayet

Die Black Heart

Hayet, eine Artistin im Cirque de la Sorcellie. Dieser ist zurzeit in Lille. Sie lebt dort mit Ihrer Mutter, diese ist dort die Wahrsagerin. Hayet und ihre Freunde sind Hexen und Wächter. Und sogar ein Gestaltwandler ist dabei. Hayet, ihre Mama ist eine echte Hexe. Leider hat sie diese Gabe nicht an Hayet weiter geben. Dennoch ist sie Lebensfroh und Hilfsbreit. Sie träumt von Freiheit und von Zugehörigkeit. Sie möchte zu den Hexen gehöre. Aber leider ist sie eine Black Heart. So nennen sie Hexen ohne magische Fähigkeiten. Hayet versucht im Palast der Träume sich einzuleben, doch alles um sie herum zeigt ihr, wie wenig sie dazugehört. Und dennoch verliert sie nie ihre Hoffnung eines Tages ihren Platz in der magischen Gesellschaft zu finden.

 

Hayet ist eine wunder volle Hexe und ein liebenswerter Mensch. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte für Hayet weiter geht. Und ich bin sehr neugierig welche Abenteuer und auch Herausforderungen für sie und ihre Freunde noch bereitstehen werden.

Hier eurer erstes Wort :  Die

eure Tanja